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Kolloquium «Hände weg?! Körperkontakt in der Sexualtherapie»

Der Sexocorporel gehört eindeutig zu den körperorientierten Verfahren. Trotzdem arbeiten wir Hands-Off, also ohne direkten Körperkontakt. Keine Sexocorporel-Therapeut*in würde die Bedeutung und Wirkung von Berührung bestreiten, und dennoch nutzen wir dieses Element nicht.

Viele Sexocorporel-Anwendende kommen aus Hands-On-Ansätzen, z.B. anderen Körpertherapien, Massageverfahren oder Physiotherapie verschiedenster Schulen und nutzen beides: integrieren ein System in den Sexocorporel oder den Sexocorporel in andere Ansätze.
In unserem Kolloquium geht es diesmal um die Fragen:

  • (Wie) Geht das zusammen: Körperorientiert ohne Körperkontakt?
  • (Wie) Lassen sich Berührungen in der Sexualtherapie nutzen?
  • Welchen Rahmen braucht es um Körperarbeit mit Kontakt für Therapeut*innen und Klient*innen sicher zu gestalten?

Das Kolloquium findet online statt am 19.11., von 9.30 – 17.30. Es richtet sich an Ausbildende im Sexocorporel oder in anderen Verfahren (mit Erfahrungen im Sexocorporel).

Wie schon das erste Kolloquium wird auch dieses keine Weiterbildung im klassischen Sinn, sondern ein Workshop. Es geht schwerpunktmäßig um den Austausch und gegenseitige Inspirationen. Wir vom IfES sehen uns dabei in der Rolle der Organisierenden und Moderierenden.

Moderation: IfES (Sybille Stahlberg, Michael Sztenc)
Datum: 19.11., 9.30 – 17.30
Ort: Online via Zoom